Manege frei im Circus Probst

Aus vielen Ländern und mehreren Kontinenten stammen Künstler und Tiere der neuen Produktion 2014 des Circus Probst. In dieser  Inszenierung vereint Direktor Reinhard Probst (58)  internationale Spitzenartistik und herzerfrischende Komik mit der größten weißen Löwengruppe Europas und der faszinierenden Präsentation wunder-schöner Tiere aus einem der artenreichsten reisenden Bestände Europas. Juniorchef Andreas Probst (24) konzipierte das farbenfrohe, auf modernster LED-Lichttechnik basierende  innovative Beleuchtungsdesign. Die neue Show „Leidenschaft“ des Circus Probst  verspricht „Kultur pur“ im wahrsten Sinne des Wortes!


Sensationell: Souveräner Umgang mit weißen Löwen

Der tschechische Tierlehrer LUDVIK BEROUSEK (36) präsentiert in einer herrlichen Raubtierdarbietung eine Gruppe imponierender schneeweißen Löwen. Durch ein spezielles vererbtes Gen haben diese Großkatzen ein wirklich weißes Fell. BEROUSEK stammt in der neunten Generation aus einer alten böhmisch-tschechischen Circusdynastie, die sich von Anfang an auf die Tierdressur spezialisiert  hat. Mit mehreren eigenen Circusunternehmen haben die Berouseks in ihrer Heimat einen großen Namen aufgebaut.


Kaskaden am laufenden Band
 

Da bleibt kein Auge trocken. Zu verrückt sind die Kaskaden dieser zwei Komiker aus Kuba. Blaue Flecken gehören nicht zu ihrem Repertoire. Was die Helden des Stummfilms auf der Leinwand zum Besten gaben, zeigen DAIKEL und UTNIER ihren Zuschauern täglich zweimal live. Natürlich ist ihr Auftritt bis in die kleinsten Details einstudiert und ist absolute Körperbeherrschung Voraussetzung für die scheinbare Leichtigkeit, mit der sie stolpern, fallen und sich gegenseitig „über den Haufen laufen“.


Pas-de-trois zu Pferd

Mit dem „Pas-de-Trois“ hat STEPHANIE PROBST eine reiterliche Attraktion neu belebt. Mit ihren Partnern SERGIU MUSANU und UTNIER AQUINO HERNANDEZ studierte sie diese spektakuläre Darbietung ein. Perfektes reiterliches Können und großes artistisches Talent sind gefragt, wenn die jungen Künstler auf den Rücken dreier kräftiger Friesenhengsten stehend, akrobatische Kunststücke vollbringen und sogar eine menschliche Pyramide bilden. Seit den legendären österreichischen „Geschwistern Medrano“ in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde dieses Reiterbild nur äußerst selten in einem europäischen Circus gezeigt.


Was fleißige Füße alles in Bewegung bringen

Antipode – Jonglieren mit den Füßen. So lässt sich am besten umschreiben, was bei der hübschen russischen Artistin TAMARA so einfach aussieht, doch in Wirklichkeit äußerste Konzentration erfordert. Rasendschnell manipuliert die auf einem Spezialpodest – „Trinka“ genannt – rücklings liegende Künstlerin mit ihren Füßen unterschiedlich gestaltete Gegenstände sowohl horizontal als vertikal durch die Lüfte. Das Tempo mit dem die Requisiten in Bewegung gehalten werden verblüfft die Zuschauer immer wieder. Genauso fesselnd ist TAMARAS zweite Darbietung: Am Schwungtrapez zeigt sie hoch unter der Circuskuppel gewagte Abfaller und Kapriolen.


Verwegene Sprünge am Schwungseil

Hoch hinaus geht es für UTNIER. Der kubanische Artist nutzt das Schwungseil - ein horizontal aufgehängtes Seil - quasi als Schaukel und führt Sprünge aus, die Erinnerungen an gewagte Stunts aus bekannten Piratenfilmen wachrufen. Eine Attraktion voller Dynamik, wobei Utnier das Risiko ganz schon herausfordert.


Exoten-Parade aus fünf Kontinenten

Ungarische Steppenrinder, afrikanische Wattussi-Rinder und ein Zebra, ein Yak aus Zentralasien, Kamele und Dromedare (Asien/Afrika), südamerikanische Lamas und sogar ein Emu (Australien) bilden – zusammen mit zwei schweren Moritzburger Kaltblütern aus Sachsen - ein imponierendes exotisches Szenario in der Manege. Direktor REINHARD PROBST gelang es, diese vielen und absolut unterschiedlichen Tierarten zusammenzubringen. Einfühlsames Tierverständnis und jede Menge Geduld sind für REINHARD PROBST absolute Voraussetzungen, um seinem Publikum die Vielfalt der exotischen Tierwelt nahe bringen zu können. Mit diesem höchstinteressanten zoologischen Potpourri erweist sich der Circus-Chef als wahrer „Meister der Manege“.


Spaßmacher mit eigener Note

VLADIMIR STOILAROV und seine Frau IRADA sind Absolventen der legendären Artistenschule in Moskau. Er machte 1982 sein Debüt als Clown und sie startete ein Jahr später eine Karriere als Trapezartistin. Beider Sohn DENIS stand bereits mit 12 Jahren neben seinem Vater als Clown in der Manege. „Ein Clown muss alles können“ sagt Denis, der fünf Sprachen beherrscht. Er jongliert mit sieben Gegenständen, balanciert auf fünf  Zylindern, spielt Saxophon und vollführt die schwierigsten akrobatischen Übungen. Die dritte Generation, Denis’ ältester Sohn Antonio (geb. 2003) stand schon mit 18 Monaten auf der Bühne und bildet heute mit Vater und Großvater ein Clowntrio vom Format ! Ihre Gastspielreisen führten die Stoliarovs bis nach Südafrika und beim Internationalen Circusfestival in Monte Carlo wurde die sympathische Clownfamilie mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.


Eine
Vision märchenhafter Pferdedressur

Sie gilt als jüngste Tierlehrerin Deutschlands: im Alter von sechs Jahren hatte STEPHANIE PROBST ihr Debüt in der Manege mit einer Pony-Schau. Der Grundstein für eine großartige Karriere war gelegt. Bereits als Zwölfjährige präsentierte Stephanie Probst eine Freiheitsdressur mit Arabern. Uwe Schwichtenberg – einst Stardresseur des DDR-Staatszirkus – der bis zu seinem frühen Tod im Circus Probst engagiert war, übertrug ihr sein großes Fachwissen und stärkte sie im Prinzip der „ruhigen Hand“, der im Umgang mit Pferden ausschlaggebend ist. In jeder Vorstellung präsentiert die heute 24-jährige Stephanie Probst eine Auslese edelster Araber- und Friesenhengsten aus dem großen Marstall des Circus Probst. Neben wunderschön gestalteten Freiheitsdressuren ist auch die „Hohe Schule“ auf dem 13-jährigen Andalusierhengst „Gavilan“ nicht nur für Pferdekenner eine wahre Augenweide. Vor drei Jahren hat Stephanie Probst das noble Pferd persönlich in einem renommierten Gestüt in Südspanien ausgesucht.


Trampolin einmal komisch

Das Trampolin ist nicht nur für manch sportliche Erfolgslaufbahn ein Sprungbrett mit ungeahnten Möglichkeiten. Für den jungen moldawischen Artist JIM BIM ist die federnde Fläche eine richtige „Spielwiese“, die es ihm ermöglicht, akrobatische Höchstleistungen mit seinem angeborenen Talent für Komik zu einer ebenso originellen wie humorvollen Attraktion zu vereinen. Die Figur des leicht beschwipsten Luftikus, der sich zu einem ausnüchternden Bad anschickt, löst immer wieder größte Heiterkeit bei den Zuschauern aus.


Ein Matrose, ein Mast und seemännischer Mut

Matrosen mussten einst absolut schwindelfrei sein, wenn sie zum bergen oder setzen der riesigen Segel bis 30 Meter hoch ins Want kletterten. Da war wahrhaft artistisches Können vonnöten. Der 33-järige Artist Tony Erblay ließ sich sicherlich von solchen Szenen in alten Filmen inspirieren als er sich entschloss, sein akrobatisches Können an einem in der Manege aufgestellten Mast zu demonstrieren. Mit einem Handstand auf der Mastspitze übertrifft er seinen Kameraden aus der Seefahrt allemal.


Schnelligkeit ist keine Hexerei

Seinen jugendlichen Charme kombiniert er mit Können und Perfektion. In seiner faszinierenden Jongleurdarbietung demonstriert DAIKEL seine erstaunliche Begabung beim rasendschnellen Manipulieren von großen bis ping-pong-kleinen Bällen, Keulen und Reifen. Sogar im abgedunkelten Manegenraum lässt er die farbig aufleuchtenden Bälle tanzen. Das Auge des Zuschauers kommt kaum noch mit. Der 25-jährige Daikel entwickelte seine tempogeladene Jongleurshow am Zentrum für die Entwicklung der Circuskunst in Havanna.
 

Tausendundeine Nacht - Juwelen aus dem Probst-Marstall

Mit zwei braunen Kamelen, einem weißen Dromedar sowie drei Araberhengsten – ebenfalls braun und weiß gemischt – zeigt STEPHANIE PROBST (24) eine Dressurdarbietung, die drei  Tierarten des Orients vereint, deren Charaktere völlig unterschiedlich sind. Das feurige  Temperament der herrlichen Pferde steht im hellen Kontrast zum eher behäbigen Wesen der Trampeltiere. Die begabte Tierpädagogin weiß, wie sie mit diesen so konträren Vierbeinern dennoch ein  poetisch anmutendes Bild in die Manege zaubern kann. Mit ihrer „ruhigen Hand“ schuf sie eine Szene, die an die Märchenreihe „Tausendundeine Nacht“ erinnert.


Fabelhafte Strapaten-Artistik aus dem „Circus von morgen“

Die 18-jährige französische Artistin ADÉLE kreierte an einer der französischen Circusschulen eine Darbietung an aus der Circuskuppel herunterhängenden Strapaten (Lederseilen), die es in sich hat. So zeigt sie einen Spagat in luftiger Höhe. Freihändig, nur die Füße in zwei Schlaufen, hält sie sich im Gleichgewicht. Einfach unglaublich. Nur an einem Arm schwingt sie sich hoch, lässt sich dann wieder fallen und gleitet gleich einem Fabelwesen auf den Manegenboden. Und das alles mit solchem Tempo, dass das Auge kaum noch mithalten kann.
 


Auf Wiedersehen im Circus Probst!

Das internationale Ensemble verabschiedet sich im farbenfrohen Finale, das – wie das gesamte Programm – von den Live-Klängen des Circusorchesters NIKOLAY KOZAK einfühlsam begleitet wird. Mit bewegenden Worten entlässt Direktor Reinhard Probst sein Publikum wieder in die Alltagswelt.
 

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