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Spitzenartistik mit karibischer
Anmut
Als Brigitte Probst im vergangenen Sommer eine
Einladung zum Circus-Festival in der kubanischen Hauptstadt Havanna
erhielt, erkannte sie die einmalige Chance, erstmals in Deutschland
Darbietungen aus dem kubanischen Staatscircus
CIRCUBA zu präsentieren. Die Leistungen der
jungen Artisten und Artistinnen in ihren bezaubernden bunten
Kostümen, begleitet von zündenden karibischen Rhythmen, überzeugten
die Circus-Chefin sofort. Langwierige Verhandlungen mit der
kubanischen Generaldirektion über Ausreise- und Transportfragen,
aufwendige Genehmigungsverfahren zur Einreise auf behördlicher
Ebene, Besprechungen mit Designern und Kostümateliers folgten.
Brigitte Probst schaffte den Spagat zwischen lateinamerikanischer
Gelassenheit und westeuropäischer Planungssicherheit. Exklusiv im
Circus Probst feiern die kubanischen Circuskünstler nun ihre
Deutschlandpremiere.
Gleich vier Darbietungen
präsentiert das Artisten-Ensemble des kubanischen Staatscircus
CIRCUBA mit sonnengeprägter karibischer Heiterkeit. Die
TROUPE CIRKARIBE überflutet mit nicht weniger als elf Artisten
und Artistinnen die Manege und verblüfft mit dem Tempo ihrer
waghalsigen und spektakulären Sprünge und Salti auf dem
Schleuderbrett.
LOS REYES ROSALES
zeigen perfekte Körperbeherrschung in ihrer Attraktion an den
„russischen Barren“. Wenn die hübschen weiblichen Voltigeure zu
ihren verwegenen Sprüngen ansetzen, geben die Untermänner die auf
deren Schultern ruhenden Barren den nötigen Schwung. Und beim
Wiederaufsetzen fangen sie die Wucht des Aufsetzens ab indem sie in
die Knie gehen und die leicht biegsamen Barren so zusätzlich
Federkraft verleihen.
Ensembleleiter Amaury
Montoto Zequeira ließ sich von spielenden Kindern in den Straßen
Havannas inspirieren, als er mit seinen vielseitigen jungen
Künstlern eine ansteckend erfrischende Darbietung entwickelte. Mit
überdimensionierten Sprungseilen entfacht die AMAURY-TROUPE
ein wahres Feuerwerk der mit einer gehörigen Portion Fröhlichkeit
angereicherten Bodenakrobatik.
Für LOS ALESS ist Hand-in-Hand-Arbeiten mehr als nur ein
flotter Spruch: ohne jegliches Requisit präsentieren sie
ballettartig inszenierte artistische, als „Handvoltigen“ bezeichnete
Höchstleistungen, wobei die kräftigen Hände der durchtrainierten
Träger als Sprungbrett für die graziösen Salti der leichtgewichtigen
Artistinnen dienen.
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